Genau genommen ist Hypnose eine Kommunikationsform, die direkt das Unterbewusstsein erreicht: Also direkt treffende Kommunikation. (Wie gut getroffen wird ist von den Fähigkeiten des Hypnotiseurs abhängig)
Dazu muss man wissen, dass das Unterbewusstsein (also der Teil unserer Persönlichkeit, der im Hintergrund dafür sorgt, dass alle alltäglichen Prozesse wie bspw. Automatismen (Laufen, Autofahren, Arbeiten…), Körpersteuerung, und Reaktionen stattfinden) einfach nur reagiert, ohne zu hinterfragen. Das kritische Hinterfragen ist Aufgabe des Wachbewusstseins, genaugenommen sogar ein eigenständiger Bereich: Der kritische Verstand.
Das Unterbewusstsein reagiert nur auf Befehle, die direkt vom Wachbewusstsein kommen oder durch das Wachbewusstsein akzeptiert werden. Trifft ein solcher “Befehl” (=Suggestion) auf das Unterbewusstsein, reagiert das Unterbewusstsein unmittelbar und sofort mit einer Reaktion. Im übertragenen Sinn: Ein Programm wir ausgelöst und das Programm läuft ab.
Die Technik der Hypnose sorgt dafür, dass der kritische Verstand des Wachbewusstseins herabgesetzt wird, sodass eine Suggestion direkt zum Unterbewusstsein vordringen kann und dort dann sofort eine Reaktion hervorruft.
Damit eignet sich Hypnose für die unterschiedlichsten Bereiche des täglichen Lebens. Von der Verführung bis zur Therapie, immer geht es darum, anderen Menschen etwas zu vermitteln oder zu “erklären”, sie also zu einer Handlung oder Haltung zu bewegen.
Dabei unterscheiden wir unterschiedliche Hypnosetechniken:
- Die Gesprächshypnose (indirekt-permissiv),
- die Blitz- oder Schnellhypnose (direkt-autöritär)
- die therpeutische Tiefenhypnose (kooperativ).
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